Digitale Fotos sind Bitmap-Grafiken und bestehen aus einer bestimmten Anzahl von Pixeln, die sich aus den Längen- und Breitenmaßen berechnen lassen. Jedem Pixel einer Bitmapgrafik wird ein Farbwert zugewiesen. Um so mehr Platz ein Foto also beispielsweise auf dem Monitor einnimmt, umso mehr Pixel besitzt es und umso größer ist die Datei, gemessen in Kilobyte oder Megabyte.
Bitmaps sind, im Gegensatz zu Vektorgrafiken, ohne Qualitätsverlust nicht frei skalierbar. Beim Skalieren bringt eine Verkleinerung kaum Verluste, eine Vergrößerung dagegen kann sehr unschöne Artefakte und Unschärfe hervorrufen. Pixelbilder sollten daher nur wenn es unbedingt sein muß vergrößert werden, wobei auch das verwendete Grafikprogramm eine entscheidende Rolle für die spätere Qualität des skalierten Bildes spielt.
Die Dateigröße hängt weiterhin von der Farbtiefe und dem Farbmodus ab. Ein Foto im RGB-Modus zur Ausgabe auf dem Monitor besitzt 3 Farbkanäle. Ein Foto im CMYK-Modus zur Ausgabe im Digitaldruck besitzt 4 Farbkanäle. Die Dateigröße eines Fotos im CMYK-Modus ist somit höher als die Dateigröße des gleichen Bild im RGB-Modus. Ein Foto mit einer Farbtiefe von 48 Bit, wie es in professionellen Digitalkameras im RAW-Format erzeugt wird, ist natürlich auch größer als ein Foto mit 24 Bit Farbtiefe.
Mit der fortschreitenden Entwicklung der Digitalkameras, und einer damit verbundenen ständigen Erhöhung der Pixelzahl der Fotos, ist es um so wichtiger, sich Gedanken über die Reduzierung der Pixelzahl der Fotos zu machen, wenn diese für die Präsentation im Internet verwendet werden sollen. Auch in Zeiten von DSL und Flatrate ist die Zeit der Besucher von Webseiten kostbar. Abgesehen davon sind auch durch die Größe der Monitore Grenzen für die Darstellung großer Bilder gesetzt. Auf der folgenden Seite erfahren Sie, wie Sie die richtige Anzahl der Pixel für ein Foto, in Abhängigkeit vom jeweiligen Verwendugszweck, berechnen können.
Bitmap-Grafiken können beispielsweise an den Dateiendungen .bmp, .tif, tiff, .gif .jpg erkannt werden.